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Bernhard Brink: Es reicht!

Unsere Schlagerstars sehen rot! Allen voran Sänger wie Bernhard Brink. Er meint: Es ist höchste Zeit für die Veranstaltungsbranche etwas zu tun – alle haben genug vom Nichtstun der Regierung!
Seit März sind alle großen Veranstaltungen verboten und die Künstler werden ignoriert und mit ihrer Situation allein gelassen. Finanzielle Unterstützung vom Staat gibt es nicht oder nur unzureichend.
Der nächste Lockdown steht uns bevor und die Künstler und alle Menschen, die mit ihnen arbeiten, wie Ton – oder Lichttechniker, Manager, Sicherheitsleute und Aufbauhelfer rutschen weiter in den finanziellen Ruin.
Deswegen gehen sie auf die Straße und machen auf sich aufmerksam.
Erst am 28.Oktober gab es wieder in der Hauptstadt eine Großdemonstration unter dem Namen „Alarmstufe Rot“. Tausende kamen, um sich Gehör zu verschaffen. Mit dabei auch die Schlagerstars Ute Freudenberg, Roland Kaiser und Bernhard Brink!
Doch unseren Schlagerstars geht es nicht unbedingt nur um sich selbst: „Dabei habe ich keine Angst um mich, ich habe Angst um die vielen Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich auf Tour zusammenarbeite“, sagt zum Beispiel Roland Kaiser.
Bernhard Brink denkt genauso. Er ist in der Unterhaltungsbranche ein alter Hase, ihm geht es ebenso um die vielen jungen Künstler und die Techniker, Tänzer und Hintergrundmitarbeiter: „Ich bin persönlich nicht ganz so betroffen, weil ich natürlich 48 Jahre dabei bin und mir ein gutes Polster geschaffen habe und sowas durchstehen kann. Aber ich bin ja auch lange dabei und habe auch, wie ich immer mal ein bisschen spaßig sage, Brutto und Netto nicht verwechselt. Ich habe ein bisschen aufgepasst, hat mein Vater mich schon gelehrt, dass du eben auch ein bisschen für die Zukunft vorplanst. Das können die jungen Künstler ja gar nicht“, sagt Bernhard bei Schlager Radio B2.
Trotzdem gehen er und seine gestandenen Kollegen auf die Straße. Lautstark. Mit klaren Forderungen und Hoffnungen.
Ebenso wie die vielen jungen Künstler, die kaum eine Chance haben, sich zu beweisen. Denn Lockdown heißt Auftrittsverbot vor großem Publikum.
Wir hoffen, dass die Unterhaltungsbranche nicht vergessen wird. Es ist Zeit!

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