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Bernhard Brink will kämpfen!

Nach dem Corona-Lockdown taut so langsam das Leben in Deutschland wieder auf. Der Staat unterstützt viele Branchen mit Geld, die Milliarden fliessen. Zu Recht. Aber: Nur die Veranstaltungsbranche und viele Künstler fallen durch den Rost.

Darüber ist Schlager-Legende Bernhard Brink überhaupt nicht erfreut, wie er uns im Schlager Radio B2 interview verraten hat:

„Das ist eigentlich eine Frechheit… die Klassik wird immer gut behandelt, Opern werden subventioniert, bei uns in der Unterhaltungsbranche fällt das völlig weg und insofern bin ich ein bisschen darüber erbost, was sich die Politik überlegt, bzw. nicht überlegt.“

Bernhard selbst, ist finanziell nicht so doll von der Krise betroffen, macht sich aber um seine Kollegen große Sorgen: „Naja, ich bin persönlich nicht ganz so doll betroffen, weil ich schon 48 Jahre dabei bin. Ich habe nie Brutto mit Netto verwechselt und immer aufgepasst, dass hat mich zum Glück mein Vater gelehrt…“

Aber Bernhard denkt gerade an die vielen jungen Künstler, die noch nicht die Chance hatten, sich über die Jahre ein gutes finanzielles Polster anzulegen. Die vielleicht gerade erst gestartet sind und nun wieder ausgebremst wurden. Für die war und ist die Corona-Krise eine richtige Herausforderung, an der manche vielleicht auch scheitern.

Bernhard Brink fordert wie tausende andere Künstler – gerade auch aus der Schlagerbranche – endlich Hilfe. Hilfe für die Alleinunterhalter und Hilfe für die Techniker. Es braucht Mut und Unterstützung. Und die funktioniert manchmal eben auch nur finanziell. Denn Bescheidenheit tut zwar gut, zahlt am Ende aber keine Miete. Recht hat er!

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