Chris Doerk, die legendäre Schlagersängerin der DDR, begeistert Fans mit der Ankündigung eines neuen Albums. Mit 84 Jahren kehrt die Künstlerin trotz gesundheitlicher Herausforderungen auf die Bühne zurück.
Anfänge in der DDR-Unterhaltung
Christa Maria „Chris“ Doerk wurde am 24. Februar 1942 in Königsberg geboren. Zunächst ausgebildet als Gebrauchswerberin in Großenhain, entdeckte sie früh ihre Leidenschaft für Musik im Erich-Weinert-Ensemble der NVA. 1967 erhielt sie den Berufsausweis als Schlagersängerin und startete ihre Karriere.
Traumpaar mit Frank Schöbel
Als Duett mit Frank Schöbel wurde Doerk zum Traumpaar der DDR-Szene. Hits wie „Lieb mich so, wie dein Herz es mag“ und „Abends in der Stadt“ dominierten die Charts. Gemeinsam moderierten sie Shows wie „Treff mit Chris und Frank“ und spielten Hauptrollen in DEFA-Filmen wie „Heißer Sommer“.
Solokarriere und internationale Touren
Nach der Scheidung 1974 ging Doerk solo weiter. Erfolge wie „Kariert“ und „Keinen Tag geb ich her“ – Goldpokal beim Schlagerfestival Rostock 1973 – folgten. Tourneen führten sie nach Kuba, Syrien, Irak und in die Niederlande, wo sie als erste DDR-Künstlerin im TV auftrat.
Malerin, Autorin und Comebacks
Seit 1990 malt Doerk und veröffentlichte 2002 „La Casita“ über Kuba. 2012 erschien „Nur eine Sommerliebe“. 2025 kam die Weihnachtssingle „Mein Schaukelpferd“. Trotz schwerer Corona-Folgen 2023 plant sie nun ein neues Album im April 2026 bei StonelandRECORDS – digital und limitiert auf CD/Vinyl.
Privatleben und Vermächtnis
Heute lebt die 84-Jährige mit Partner in Kleinmachnow. Ihr Sohn Alexander-Frank stammt aus der Ehe mit Schöbel. Doerks positive Lebenseinstellung inspiriert: „Sie ist voller Lebensfreude“, sagt Labelchef André Peickert.
Fans freuen sich auf ihr Werk. Die Ikone bleibt ein Stück DDR-Geschichte.





























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