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Vier gegen die Pfunde 2021

Samstag, 06. März 2021

Kandidaten freuen sich über neu gewonnene Lebensqualität

Fünf Wochen haben die Kandidaten von „Vier gegen die Pfunde“ zusammen mit der Berliner Ernährungsmedizinerin Daniela Kielkowski abgenommen. Sie haben den Corona-Lockdown genutzt und ihre Ernährung grundlegend umgestellt, sind regelmäßig auf die Waage gestiegen, um zu kontrollieren, ob sie Körperfett ab- und Muskelmasse aufgebaut haben. Zudem haben sie einmal in der Woche ihre Stoffwechselfunktion gemessen.

Bei Lars Halbmeier läuft der Stoffwechsel wieder auf Hochtouren. Der 35-Jährige Vermögensberater aus Berlin hat acht Kilo Fett verloren. Mittlerweile isst er mehr als vorher und nimmt trotzdem weiter ab. Auch Michaela Sieronski freut sich über ihre Abnehmerfolge. Über vier Kilo Fett hat sie verloren und zeitgleich 1 Kilo Muskelmasse aufgebaut. Zuvor hatte sie immer viel Sport gemacht aber zu wenig gegessen und vor allem das Frühstück weggelassen. Die Folge: Abends hatte sie immer Heißhunger und hat dann zugeschlagen. Jetzt isst sie nach dem Aufstehen immer viele Kohlenhydrate wie Haferflocken und Brot.

Kohlenhydrate stehen auch bei Manuel Prinz auf dem Ernährungsplan. Er hatte sich vor 5 Jahren Jahr einer Magenbypass-OP unterzogen, um schnell möglichst viel abzunehmen. Dies hatte gesundheitliche Gründe. Das Problem: nach ersten schnellen Abnehmerfolgen nahm er wieder mehr als 20 kg zu, trotz deutlich verkleinertem Magen und fehlendem Dünndarmanteilen. Weil er so wenig gegessen hatte, ist sein Stoffwechsel in den Sparmodus gegangen und hat all das wenige Essen in Fett abgespeichert. Manuel bzw. sein Magen musste lernen, wieder viel mehr zu essen, um den Stoffwechsel in Gang zu bringen. Ähnlich wie Michaela, plagt ihn regelmäßig der Heißhunger auf Süßes. Sein Trick dagegen: ein Stück Zartbitterschokolade langsam auf der Zunge zergehen lassen.

Weniger Probleme mit Heißhungerattacken hat Katharina Fischer. Sie hat bei Vier gegen die Pfunde auch nicht teilgenommen, um möglichst viel abzunehmen. Die ehemalige KFZ-Mechanikerin und Autorennfahrerin musste sich einer Herz-OP unterziehen und ist heute auf einem Herzschrittmacher angewiesen. Bei der 38-Jährigen hatte die Kondition so stark nachgelassen, dass sie nach wenigen Metern Fußweg schon aus der Puste war. Zudem hatte sie zu wenig gegessen, was zur Folge hatte, dass ihr Stoffwechsel immer mehr Körperfett gespeichert und wichtige Muskelmasse abgebaut hat. Diese Entwicklung konnte Katharina mit Hilfe von Daniela Kielkowski umkehren. Sie freut sich über ihre neugewonnene Fitness und kann auch schon wieder längere Spaziergänge machen.

„Alle vier sind auf einem sehr guten Weg“, freut sich Ärztin Daniela Kielkowski

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Samstag, 27. Februar 2021

Halbzeiterfolge

Vier gegen die Pfunde geht in eine weitere Woche und Lars, Katharina, Michaela und Manuel fühlen sich immer fitter.

Lars hat in den vergangenen vier Wochen über sechs Kilo Fett verloren. Nach der Reduktionsphase, in der er weitestgehend auf Kohlenhydrate verzichten musste, greift er jetzt täglich zu Nudeln, 250 Gramm Brot, 400 Gramm Kartoffeln oder 300g Reis und hat trotzdem weitere 1,2 Kilogramm Fett in der Woche abgebaut. „Grad morgens fällt es mir noch sehr schwer, so viel zu essen“, gesteht Lars. Doch muss er sich an diese Mengen penibel halten, um den Stoffwechsel am Laufen zu halten. Er darf jetzt sogar wieder jeden zweiten Tag zwei Stück von seinem geliebten Kuchen verputzen. Trotzdem nimmt er weiter ab. Sein Ziel: noch vier weitere Kilos zu verlieren.

Auch bei Katharina geht es voran. Ihr Ziel ist es nicht möglichst viel abzunehmen. Ihr geht es darum, den Fettanteil in ihren Körper gegen Muskelmasse auszutauschen, was ihr auch gut gelingt. Aufgrund einer Herzerkrankung ist sie jetzt auf einen Herzschrittmacher angewiesen. Ihre körperliche Kondition war so gut wie gar nicht mehr vorhanden. Bereits nach ein paar Metern Fußmarsch war sie bereits völlig aus der Puste. Jetzt kann sie mittlerweile schon wieder sechs Kilometer am Stück spazieren gehen. Auch wenn Katharina wegen ihres Herzschrittmachers nicht auf die elektronische Waage darf, kann Ernährungsmedizinerin Daniela Kielkowski bei regelmäßigen Stoffwechselmessungen über die Atemluft feststellen, dass die Ernährungsumstellung bei Katharina positiv anschlägt. „Wer weiß, wie ein Stoffwechsel funktioniert, kann auch Menschen ohne Waage helfen“,  sagt Ernährungsmedizinerin Daniela Kielkowski. Katharina musste lernen wieder richtig viel zu essen. Selbst in der Reduktionsphase aß sie mehr als vorher. Sie muss viele Kohlenhydrate zu sich nehmen. Auch wenn ihr die Massen an Lebensmitteln zu schaffen machen, sie genießt ihre neu gewonnene Lebensqualität: „Ich konnte sogar schon wieder an dem Auto meines Freundes ein paar Reparaturen durchführen“, freut sich die gelernte KFZ-Mechanikerin.

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Samstag, 20. Februar 2021

Abnehmen ist nicht gleich abnehmen

Wer eine Diät macht und sich zu Hause auf die Waage stellt, sieht, dass nach und nach die Pfunde purzeln. Doch häufig trügt der Erfolg. Denn man weiß nie, ob man überflüssiges Körperfett oder wichtige Muskelmasse abgebaut hat. Denn das können nur sehr gute Vermessungsgeräte anzeigen.

Bei Michaela zeigt das Gerät an, dass sie bereits 4 Kilo Fett ab- und 1 Kilo Muskelmasse aufgebaut hat. Zu Hause wäre Michaela frustriert, da die Waage nur 2,5 Kilo Gewichtsverlust anzeigt, dass verunsicherte die Kandidatin zuerst: „Ich fühle mich so gut, ich denke immer, dass ich viel mehr abgenommen habe“, erklärt die 58-jährige Kriminalbeamtin aus Neukölln. Und das hat sie auch. Um ihr Übergewicht in den Griff zu bekommen, hatte sie zuvor immer auf viel Sport gesetzt und wenig gegessen. Sie hatte zwar auch erste Abnehmerfolge erzielt aber nicht gemerkt, dass sie an Muskeln eingebüßt und Fett zugenommen hatte. Trotz Gewichtsverlust fühlte sie sich schlechter als vorher, obwohl ihre Hauswaage weniger Kilos angezeigt hatte. „Wer viel Sport macht und wenig isst, schadet auf Dauer seinem Stoffwechsel. Der Körper verlangt nach Energie. Wenn er diese nicht zugeführt bekommt, baut er nach und nach die Eiweiße der Muskeln ab, die wiederum benötigt werden, um Fett zu verbrennen. Muskeln sind nicht nur eine Frage der Quantität, sondern vor allem der Qualität“, erklärt Ernährungsmedizinerin Daniela Kielkowski.

So ähnlich erging es auch Lars. Er hatte immer sehr viel Sport gemacht, im Verhältnis für seine Körpergröße von über 1,90 Meter aber zu wenig gegessen, gefrühstückt hatte er nie. „Vor Corona war ich beruflich immer viel unterwegs. Da musste es mit dem Essen immer schnell gehen“, erklärt der 35-jährige Vermögensberater. Die Hauptmahlzeit gab es dann oft abends. In den vergangenen Wochen hat er seinen Stoffwechsel wieder zum Laufen gebracht und fünfeinhalb Kilo reines Körperfett verloren. Lars wiegt jetzt 117 Kilo und will noch fünf weitere abnehmen. Sport macht er auch weiterhin. Er fährt viel mit seinem Rennrad, aber er isst jetzt auch mehr dazu. 250 Gramm Brot, bis zu 400 Gramm Kartoffeln, 300 Gramm Nudeln oder Reis muss er jeden Tag essen, damit sein Stoffwechsel auch weiterhin schön Fett verbrennt. 

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Samstag, 13. Februar 2021

Viel essen und trotzdem abnehmen

Katharina, Lars, Michaela und Manuel nutzen die Corona-Krise und den Lockdown, um wieder fit zu werden. In nur zwei Wochen haben die vier Kandidaten die Pfunde dahinschmelzen lassen. Michaela hat drei Kilo, Manuel 4 Kilo und Lars 5 Kilo Körperfett verloren, gleichzeitig haben alle Muskelmasse aufgebaut – ein voller Erfolg.

Auch Katharina fühlt sich schon besser, auch wenn nicht genau gesagt werden kann, wieviel Fett sie abgebaut hat. Denn sie darf nicht auf die elektronische Waage, die diese Daten präzise misst. Katharina hatte sich vor ein paar Jahren einer Herz-OP unterzogen. Die Elektronik der Waage könnte ihren Herzschrittmacher, den sie jetzt tragen muss, aus dem Takt bringen. Vor ihrem Herzinfarkt war die 38-Jährige sehr sportlich unterwegs. Reiten und Ausdauersport standen fast täglich auf ihrem Trainingsplan. Sie fuhr sogar regelmäßig Autorennen. Heute kann sie noch nicht einmal mehr die Treppe hochsteigen, ohne aus der Puste zu kommen. Katharina läuft Gefahr wegen des Bewegungsmangels immer mehr Muskelmasse einzubüßen. Gleichzeitig legt sie an Fett zu.  Auf Dauer kann dies bei ihr zu schweren Haltungsschäden führen. „Sarkopenie“ nennt dies Ernährungsmedizinerin Daniela Kielkowski. Über die Atemluft kann bei ihr aber gemessen werden, dass ihr Stoffwechsel wieder auf Hochtouren läuft. Sie persönlich fühlt sich auch ein Stückchen weit besser. „Im Alltag fällt mir vieles schon wieder leichter. Ich habe das Gefühl, dass die Beine nicht mehr so schwer sind“, sagt Katharina.

Auch bei Lars läuft es richtig gut. Er muss nur noch sieben Kilo abnehmen, um sein Idealgewicht zu erreichen. Mit viel Brot, Joghurt, Eiern, Haferflocken, Linsen und Bohnen ist er auf dem besten Weg dorthin. Lars muss richtig viel essen und nimmt trotzdem ab. Zudem fährt er jeden zweiten Tag mit dem Rennrad eine große Runde.

Damit die vier ihren Ernährungsplan auch immer im Blick haben, nutzen sie eine App, die extra für die Praxis Körperkonzepte entwickelt wurde. So haben sie ihren Ernährungsplan auf dem Smartphone immer mit dabei. 

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Samstag, 06. Februar 2021

Die ersten Abnehmerfolge

Abnehmen im Homeoffice, dass das funktioniert, das beweisen Lars, Michaela, Katharina und Manuel. Zusammen mit dem Berliner Abendblatt, Schlager Radio B2 (106,0 UKW) und Medizinerin Daniela Kielkowski haben die vier seit einer Woche ihre Ernährung umgestellt– mit Erfolg.

Michaela hat in den vergangenen Tagen 1,3 Kilo reines Körperfett abgenommen und 200 Gramm Muskelmasse hinzugewonnen. Das Besondere: die Kriminalbeamtin aus Neukölln isst derzeit Frühstück, was Sie bisher  immer weg gelassen hatte und treibt nur jeden 2. Tag Ausdauersport. Zuvor hatte die 58-Jährige versucht, durch Intervallfasten lästige Pfunde loszuwerden – heißt: Michaela hatte ihre erste Mahlzeit des Tages zum Mittag, zugleich auch viel Sport gemacht. Ein Fehler. „Wer viel Sport macht, muss auch viel essen. Das Frühstück wegzulassen gerade bei Übergewicht geht  einfach gar nicht“, erklärt Ärztin Daniela Kielkowski.

Dass man seinem Stoffwechsel schadet, wenn man zu wenig isst, diese Erfahrung hat auch Manuel gemacht. Vor 5 Jahren hatte er sich einer Magenbypassoperation unterzogen, um schnell viele Kilos loszuwerden. Dies hatte auch eine Zeit lang gut funktioniert, von 177 kam er auf 112 Kilo. Doch plötzlich hatte er wieder 25 Kilo wieder zugenommen. Das wenige Essen hatte seinem Stoffwechsel auf Dauer so zugesetzt, dass dieser ähnlich wie bei Michaela in den Alarmzustand überging.

Auch Manuel muss jetzt richtig viel essen, mindestens doppelt so viel, um den Stoffwechsel auf Touren zu bringen. Kein leichtes Unterfangen, bei einem so kleinen Magen. Er muss sich richtig zwingen.  Joghurt, Feta, Fleisch, Nüsse, die Hülsenfrüchte, Quark, Haferflocken, Gemüse und Obst stehen auf seinem Ernährungsplan. Doch der Erfolg lässt sich schon sehen. In den vergangenen sieben Tagen hat Manuel vier Kilo Körperfett verloren. Er kann es kaum fassen. Ernährungsmedizinerin  Daniela Kielkowski steht Magenverkleinerungen generell skeptisch gegenüber: „Eine Magen-OP sollte immer nur der letzte Ausweg sein, wenn mit dem Übergewicht akute gesundheitliche hinzukommen, erklärt die Ärztin.

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