Millionen kennen die Hits „Moskau“ und „Dschinghis Khan“ bis heute auswendig. Nun ist die markante Stimme der Kultband für immer verstummt: Wolfgang Heichel ist tot.Wie auf seinem Social-Media-Account mitgeteilt wurde, verstarb der Sänger bereits am 20. Januar 2026 „völlig überraschend“ in seinem Zuhause. Er wurde 75 Jahre alt.
Durchbruch mit Dschinghis Khan
Der gebürtige Meißener wurde 1979 als Leadsänger der Band Dschinghis Khan weltberühmt. Im selben Jahr sorgte die Gruppe beim Eurovision Song Contest in Israel für Furore: Mit dem Titel „Dschinghis Khan“ belegte sie für Deutschland den vierten Platz – und eroberte gleichzeitig Platz eins der israelischen Charts.
Die eingängigen Melodien und die energiegeladenen Bühnenauftritte machten die Band international bekannt und prägten eine ganze Pop-Ära.
Trennung, Comeback und neue Formationen
1985 löste sich Dschinghis Khan zunächst auf. Nach der Reunion im Jahr 2005 kam es 2014 erneut zu Veränderungen: Wolfgang Heichel verließ gemeinsam mit Edina Pop und Henriette Strobel die Gruppe.
Ab 2018 stand er schließlich wieder mit unterschiedlichen Formationen unter dem Namen „Dschinghis Khan“ auf der Bühne. Noch 2020 trat Heichel im Alter von 69 Jahren beim 120. Presseball Berlin auf.
Abschied im engsten Kreis
Heichels Management bestätigte den Tod des Musikers auf Instagram mit bewegenden Worten:
„Der Khan von Dschinghis Khan klopfte an die Himmelspforte und trat ein. Aber er lebt in seiner Musik weiter.“
Weiter hieß es, er sei weit über seine künstlerische Karriere hinaus als engagierter Philanthrop und geschätzter Kulturbotschafter bekannt gewesen.
Zuletzt lebte Heichel am Bodensee. Die Trauerfeier fand nach Informationen aus privaten Kreisen bereits am Mittwoch im engsten Familien- und Freundeskreis statt.





























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