Claudia Jung zwischen Schmerz und Zuversicht
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Claudia Jung zwischen Schmerz und Zuversicht

Anfang des Jahres verlor Claudia Jung ihren Ehemann Hans Singer. Der Musikproduzent starb im Januar im Alter von 65 Jahren nach einer Krebserkrankung in den Armen der Schlagersängerin. Wie sie mit dem Verlust umgeht, schildert die 62-Jährige nun im ZDF-Magazin „Volle Kanne“. Trauer erlebe sie „in Wellen“: „Es gibt Tage, da kann man das gut ertragen, oder einigermaßen gut ertragen. Es gibt Tage, da geht das gar nicht.“

Nach einer mehrmonatigen Auszeit kehrte Jung im Juni beim „Schlagerbooom Open Air“ auf die Bühne zurück. Dort sang sie mit „Die Liebe meines Lebens (Für immer du)“ ein Lied, das den gemeinsamen Jahren mit ihrem Mann gewidmet ist. „Schlager beschäftigt sich ja immer mit der Liebe – im positiven wie im negativen Sinne“, sagt sie. Besonders für Familienmenschen sei die Vorstellung schwer, den Partner zu verlieren.

Der letzte Wunsch ihres Mannes

Noch heute sei es nach Auftritten ihr erster Impuls, ihren Mann anzurufen. „Was dann ausbleibt“, sagt Jung. Dennoch habe sie das Gefühl, dass er weiterhin bei ihr sei. Dieses Empfinden teile auch ihre erwachsene Tochter: Beide hätten den Eindruck, Hans Singer begleite sie und „schaut uns über die Schulter“.

Besonders dankbar ist die Sängerin, dass ihr Mann seine Wünsche für die Zeit nach seinem Tod offen angesprochen hatte. Er habe bis zuletzt klar gesagt, was er wolle – und was nicht. So verzichtete Singer bewusst auf eine Trauerfeier und ein Grab. Stattdessen sollte seine Asche im engsten Familienkreis von seinen Kindern und Claudia Jung verstreut werden. Dass sie ihm diesen letzten Wunsch erfüllen konnte, habe ihr und ihrer Familie „ungemein“ geholfen.

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