Fernsehen macht dick

Wer hätte das gedacht? Fernsehen macht dick. „Wenn wir abends von der Arbeit nach Hause kommen, schalten wir meist die Glotze an und entspannen uns“, erklärt Schlager Radio Ernährungsmedizinerin Daniela Kielkowski, „wenn der Stress vom Tag abfällt und wir runterfahren, bekommen wir häufig auch Heißhunger und greifen zur Tüte Chips und zur Schokolade.“

Und wer kennt das nicht: der Krimi oder die spannende Serie läuft und das große Knabbern und Naschen beginnt. Meist bleibt es auch nicht bei nur einer Tüte Chips. „Besonders gefährlich wird es mit dem Heißhunger am Abend, wenn am Tage nicht ausreichend gegessen wird“, sagt Daniela Kielkowski. Deshalb rät die Ärztin auch immer ausreichend zu frühstücken und eine ordentliche Portion zum Mittag. Wer dennoch am Abend nicht auf Knabbereien vor dem Fernsehen verzichten möchte, der sollte zu Nüssen, Trockenfrüchten oder kleingeschnippelten Gemüse wie beispielsweise Paprika-Streifen greifen.

Daniela Kielkowski ist jeden Morgen zu Gast bei Normen Sträche – im Podcast „Gesund in den Tag“ können alle Interviews nachgehört werden.

In ihrer Praxis „Körperkonzepte“ in Berlin-Charlottenburg behandelt die Ernährungsmedizinerin Menschen mit Gewichtsproblemen. „Viele Menschen erliegen dem Trugschluss, dass sie langfristig abnehmen, indem sie auf Nahrung verzichten“, erklärt die Ärztin. Zu ihr kommen Menschen, die schon etliche Hungerkuren und Diäten hinter sich haben und auf diese Weise ihren Stoffwechsel völlig durcheinandergebracht haben. Bei Daniela Kielkowski lernen die Patienten, wie sie durch richtiges Ernährungsverhalten ihren Stoffwechsel wieder in Fahrt bringen und erfolgreich, ohne sich zu quälen, abnehmen.



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