Florian Silbereisen friert mitten im Sommer
Während Deutschland unter der Sommerhitze ächzte, saß Florian Silbereisen in Afrika vor dem Ofen. Klingt zunächst ziemlich kurios, hatte aber einen besonderen Hintergrund. Für Dreharbeiten mit dem „Traumschiff“ reiste der Entertainer nach Ruanda – und erlebte dort nicht nur überraschend niedrige Temperaturen, sondern kam auch den bedrohten Berggorillas ganz nah.
Wie schlagerpuls.com berichtet, fanden die Dreharbeiten im Juni und Anfang Juli statt – ausgerechnet während einer großen Hitzewelle in Deutschland. Silbereisen erzählte später im „Riverboat“, dass das Team in Ruanda auf rund 3.000 Metern Höhe arbeitete und dabei teilweise sogar den Ofen einschalten musste. Während Familie und Freunde aus Deutschland über unerträgliche Hitze klagten, fror der „Traumschiff“-Kapitän in Afrika.
Florian Silbereisen: Plötzlich wird der Sommer bitterkalt
Der Grund für den ungewöhnlichen Temperaturunterschied liegt vor allem am Drehort. Das Team war im ruandischen Volcanoes National Park unterwegs. In der hoch gelegenen Vulkanregion kann es feucht, regnerisch und empfindlich kalt werden.
Für Silbereisen dürften die Dreharbeiten damit deutlich anders verlaufen sein als bei den sonnigen Traumzielen, für die die ZDF-Reihe sonst bekannt ist. Doch gerade diese Reise hatte einen ernsten Hintergrund.
„Traumschiff“ macht auf bedrohte Berggorillas aufmerksam
Die Ruanda-Folge soll den Blick auf den Schutz der Berggorillas lenken. Die seltenen Tiere leben heute nur noch in wenigen Regionen Ruandas, Ugandas und der Demokratischen Republik Kongo. Ihr Überleben ist eng mit jahrzehntelanger Schutzarbeit verbunden.
Eine entscheidende Rolle spielte dabei die berühmte Primatenforscherin Dian Fossey. Sie widmete einen großen Teil ihres Lebens der Erforschung und dem Schutz der Berggorillas. Ihre Arbeit wirkt bis heute nach und hat maßgeblich dazu beigetragen, das öffentliche Bewusstsein für die bedrohten Tiere zu schärfen.
Besondere „Traumschiff“-Folge mit wichtiger Botschaft
Nun trägt auch Florian Silbereisen dazu bei, die Berggorillas einem Millionenpublikum näherzubringen. Damit bekommt die Reise des „Traumschiffs“ nach Ruanda eine Botschaft, die weit über Unterhaltung und beeindruckende Landschaftsaufnahmen hinausgeht.
Wann die außergewöhnliche Ruanda-Episode ausgestrahlt wird, steht bislang noch nicht fest. Klar ist aber schon jetzt: Für Florian Silbereisen war dieser „Traumschiff“-Dreh alles andere als ein gewöhnlicher Sommertrip.