Freddy Quinn
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Freddy Quinn: Villa in Hamburg verkauft

Die ehemalige Villa von Freddy Quinn in Hamburg-Poppenbüttel hat nach langer Suche einen neuen Besitzer gefunden. Das sanierungsbedürftige Reetdachhaus an der Alster sei an Hamburger Kaufleute verkauft worden, sagte der zuständige Makler der dpa in Hamburg.

Lange Suche wegen klarer Bedingung

Dass der Verkauf so lange gedauert habe, lag laut Makler vor allem an einer Vorgabe des Schlagerstars: Das Haus sollte nicht abgerissen werden. Die Familie Quinn habe nur an Käufer verkaufen wollen, die das Anwesen modernisieren und erhalten.

Ein Haus mit Geschichte

Über Jahrzehnte lebte Freddy Quinn in der Villa, die für viele Fans eng mit seinem Bild als Hamburger Schlager- und Seemannslied-Ikone verbunden ist. Seit etwa zwei Jahren stand das Anwesen leer; inzwischen lebt der 94-Jährige mit seiner Frau auf einem Bauernhof in Schleswig-Holstein.

Freddy Quinns Weg zum Star

Quinn zählt zu den prägenden Stimmen der deutschen Nachkriegszeit. Mit Liedern wie „Heimweh“, „Junge, komm bald wieder“, „Die Gitarre und das Meer“ und „La Paloma“ wurde er in den 1950er- und 1960er-Jahren zum gefeierten Star und erzielte zahlreiche Chart-Erfolge.

Vom Hamburger Urgestein zur Landruhe

Obwohl Freddy Quinn ursprünglich aus Österreich stammt, wurde er in Hamburg entdeckt und später für viele zum Inbegriff des hanseatischen Entertainers. Nach dem Umzug aufs Land ist nun auch das Kapitel seiner berühmten Villa abgeschlossen, auch wenn der Kaufpreis weiterhin nicht genannt wurde.

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