Fruchtsaft zum Frühstück?

Der Orangensaft zum Frühstück gehört bei vielen zu einem gelungenen Start in den Tag dazu – kann ja nur gut sein, werden viele denken. Der Saft schmeckt und man tut seinem Körper etwas Gutes. Schließlich enthält er ja auch wichtige Vitamine. Doch dem ist nicht ganz so, wie Schlager Radio Expertin Daniela Kielkowski weiß: „Fruchtsäfte enthalten auch immer viel Fruchtzucker, was wiederum nicht so gut ist“, erklärt die Ärztin.

Dass die gesunden Säfte teilweise richtige Kalorienbomben sind, ist kaum jemandem bewusst. Im Gegenteil: Fruchtsäfte sind nach wie vor der Hit, wenn es darum geht, sich vermeintlich gut zu Ernähren. Die Kühlregale im Supermarkt stehen voll mit den unterschiedlichsten Fruchtmixgetränken, die sogenannten Smoothies.

Doch Vorsicht ist geboten. Denn wer viele fertige Fruchtsäfte trinkt, nimmt auch immer viel Fruchtzucker zu sich und der macht dick. Auch von frisch gepressten Säften sollte man die Finger lassen, rät Daniela Kielkowski. Da ist es schon besser die Früchte im Ganzen zu essen. Denn Orangen, Äpfel und Co enthalten viele Ballaststoffe, die zur Sättigung beitragen. Und nicht nur das. Die Ballaststoffe sorgen auch dafür, dass der schädliche Fruchtzucker gebunden wird. Im Ganzen verspeist scheidet der Körper den Fruchtzucker einfach wieder aus.

Daniela Kielkowski ist jeden Morgen zu Gast bei Normen Sträche – im Podcast „Gesund in den Tag“ können alle Interviews nachgehört werden.

In ihrer Praxis „Körperkonzepte“ in Berlin-Charlottenburg behandelt die Ernährungsmedizinerin Menschen mit Gewichtsproblemen.

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