Vanessa Mai
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Vanessa Mai: Ängste und Selbstzweifel

Ruhm schützt nicht vor Unsicherheit

Vanessa Mai gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Künstlerinnen der deutschen Musikszene. Sie begeistert mit ausverkauften Konzerten, TV-Auftritten und einer großen Fangemeinde. Doch auch hinter der selbstbewussten Bühnenpersönlichkeit gibt es Momente, in denen die Sängerin mit sich hadert. Sogar ihre Musikkarriere stellt sie in solchen Momenten infrage und denkt darüber nach, ob sie vielleicht etwas völlig anderes machen sollte.

Ruhige Momente bringen Grübeleien

In ihrem Podcast „Schön laut“, den sie gemeinsam mit Moderatorin Lola Weippert führt, spricht sie ungewöhnlich offen über ihre Ängste und Selbstzweifel. Diese Gedanken entstehen vor allem an Tagen, an denen kein voller Terminkalender auf sie wartet. Während ihr Alltag normalerweise von Reisen, Fotoshootings und Auftritten geprägt ist, gebe es gelegentlich Phasen, in denen „gar nichts ist“. Genau dann würden sich bei ihr Zweifel einschleichen. Sie hinterfrage ihren bisherigen Weg und frage sich, ob sie beruflich überhaupt auf dem richtigen Kurs sei.

Schwieriger Umgang mit Social Media

Auch über ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken spricht Vanessa Mai ehrlich. Sie erklärt, dass es ihr schwerfällt, ihre Fans täglich an ihrem Leben teilhaben zu lassen. Besonders nach intensiven Arbeitstagen brauche sie Zeit, um von den vielen Eindrücken herunterzukommen. Deshalb könne sie nicht ständig Inhalte produzieren oder ihre Reisen dokumentieren. Einen genauen Grund dafür kenne sie selbst nicht, spüre aber, dass sie diese Auszeiten brauche.

Introvertiert trotz großer Bühne

Die Sängerin vermutet, dass ihre Persönlichkeit dabei eine entscheidende Rolle spielt. Obwohl sie auf der Bühne selbstbewusst und extrovertiert wirke, sei sie privat „unfassbar introvertiert“. Der ständige Kontakt mit vielen Menschen koste sie viel Energie und sauge sie regelrecht aus. Dennoch steht für Vanessa Mai fest, dass ihre Leidenschaft für die Musik und das Auftreten ungebrochen ist. Trotz gelegentlicher Selbstzweifel verspüre sie immer wieder den Wunsch, auf die Bühne zurückzukehren. „Mich zieht es da hin“, bringt sie ihre enge Verbindung zur Musik und zu ihrem Publikum auf den Punkt.

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