Einer der markantesten deutschen Schauspieler ist 80 Jahre alt geworden: Jaecki Schwarz.
Entdeckt wurde er 1967 von Konrad Wolf für den Antikriegsfilm Ich war neunzehn. Damals war er noch nicht einmal mit seinem Schauspielstudium fertig. Der Film gilt bis heute als Meilenstein des DEFA-Kinos.
In den folgenden Jahren spielte er in zahlreichen Produktionen der DEFA und stand unter anderem mit Jutta Hoffmann und Manfred Krug vor der Kamera. Er entwickelte sich zu einem festen Bestandteil des ostdeutschen Films – präzise im Spiel, mit markanter Präsenz und unverwechselbarer Stimme.
Nach der Wende gelang ihm der nahtlose Übergang ins gesamtdeutsche Fernsehen. Große Popularität erreichte er als Kommissar Herbert Schmücke im Polizeiruf 110 sowie als „Sputnik“ in der ZDF-Reihe Ein starkes Team. Sein zurückhaltend-beharrlicher Ermittlerstil im Polizeiruf brachte ihm den Beinamen „ostdeutscher Columbo“ ein – eine Anspielung auf die Figur aus der US-Serie Columbo.
In der Ausgabe von „Chefsache – Macher im Gespräch“ anlässlich seines 70. Geburtstags blickte Jacky Schwarz auf diese außergewöhnliche Karriere zurück: vom jungen DEFA-Darsteller über die Zäsur der Wiedervereinigung bis hin zur späten Fernseh-Ikone. Ein Schlager Radio-Podcast mit Oliver Dunk.
Sendung vom 01.03.2026
Wdh. vom 05.06.2016





























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